

Do's and Don'ts - Geocache Leitfaden für das Verstecken
Im Folgenden habe ich Punkte zusammengefasst, die aus meiner Sicht vor dem Legen eines Geocaches bedacht werden sollte. Dies spiegelt nur meine Interpretation der
Groundspeak Richtlinien wieder, ein jeder mag diese anders auslegen.
Wie mein Cache-Kumpel Sebulon immer sagt:
"Jeder Cache hat sein Recht!"
Womit er meint: Daß jeder Cache das Recht hat, daß der ihm zustehende Respekt gewährt wird. Was das Suchen betrifft, heißt das: bei einem Tradi loggt man selbst (am Ort des Caches), bei einem Multi geht man nicht direkt zum Final und bei einem Mystery hat man gefälligst mindestens zu wissen, wie das Rätsel zu lösen gewesen wäre, wenn man dort schon im Rudel auftaucht.
Beim Legen sollte mindestens Respekt den Richtlinien gezollt werden.
Damit es aber nicht nur ein
+1 Statistikcache wird, sollten ein paar Punkte kurz bedacht werden.
Do's - Gründe für einen Geocache
Lege einen Cache, wenn mindestens einer dieser Punkte gilt:
- Tolle Location (schöne Aussicht, historisch wertvoll, skurrile Situation, Abenteuer)
- Witzige oder einfallsreiche Idee für den Final (schön ausgearbeitet)
- Viel Arbeit und Mühe mit Listing und Versteck
- Information zur Location im Listing (Geschichte, Lerneffekt)
- Keine erhöhte Muggelgefahr
- Man an dem Final möglichst nicht beobachtet werden kann
- Man keinen beim Suchen belästigt (Friedhöfe, Gedenkstätten, Toiletten)
Don'ts - Was man generell vermeiden sollte
- Kein offenes Ohr für Kritik
Gerade als Cacheleger sollte man sich darauf einrichten, dass nicht allen das Versteck gefällt. Oft gibt es viel auszusetzen, z.B. an der Bewertung, der Location, dem Listing oder anderen Punkten. Man sollte nicht gleich eingeschnappt sein. Schließlich möchte man selber ja, dass der Cache gefällt, also muss man auch mit der Kritik umgehen können und evtl. Änderungen vornehmen. Der gute Ton zählt, also immer lächeln
- Gestern mit Geocachen angefangen, heute lege ich selber einen
Erstmal sollte man sich mit dem Finden beschäftigen, dann weiß man schnell, welche Art von Caches gut sind und welche man sich sparen könnte. (Ich weiß, man kann sich da schwer bremsen - ging mir auch so)
- Tütencaches
Tüten halten die Feuchtigkeit erst recht und vergammeln nach einiger Zeit. Schnecken und anderes Getier fühlt sich dann dort besonders wohl. Lock'n'Lock-Dosen halten von selbst hervorragend dicht.
- Cache auf Hundewiesen
Da wo viele Hunde Gassi gehen, möchte keiner in die Hinterlassenschaften treten
- Multicache ohne Betatest
Gerade aufwendige Caches sollten auf Plausibilität von einem anderen Cacher überprüft werden. Das erspart viel Frust bei den Erstfindern.
- An öffentlichen Plätzen ohne eindeutigem Hint
Nichts ist unangenehmer, als an öffentlichen Plätzen (Kirchen, Skulpturen, Marktplätzen) auffällig suchen zu müssen. Hier kann ein Hint oder ein Spoiler die Suche zwar einfacher aber auch wesentlich angenehmer gestalten.
- Drogengegend, Prostitutionsbereiche
Solche Ecken sind für ein Naturerlebnis nicht geeignet. Denkt daran, dass manche auch mit Kindern Cachen gehen ("Papi, was machen die da im Auto?" - "Musikunterricht"…)
- Den Reviewer beschuldigen
Der Reviewer opfert seine Freizeit und macht das alles ehrenamtlich. Daher lasst im eine gehörige Portion Dank und Respekt zukommen. Ein freundlicher Ton ist eine gute Basis für alle.
Hier geht es weiter zu der
Schwierigkeit- und Terrain-Bewertung (D und T).