Kurzbeschreibung
Grundeinstellungtipps
Kameraeinstellungen
Kameratasche
Kleinststativ
Makro Vorsatz
Ixus V3 Digitalkamera
Kamera inkl. Lithiumionen-Akku NB-1LH, 16 MByte Compact-Flash Speicherkarte, Ladegerät CB-2LSE, Audio-/Videoanschlusskabel, USB-Anschlusskabel, Trageschlaufe, Softwareausstattung auf CD-ROM
Auflösung
Eine Verringerung der Auflösung empfiehlt sich nur in den Fällen, in denen man 100% sicher ist die Aufnahmen nur für das Internet oder andere qualitativ minderwertige Aufgaben zu verwenden. Eine kleinere Auflösung ergibt zwar eine drastisch kleiner Dateigröße, allerdings sinkt auch die Möglichkeit das Foto für Ausdrucke, Printabzüge oder ähnliches zu gebrauchen. Das Verkleinern lässt sich immer auch nachträglich bewerkstelligen. Mit einer hohen Auflösung lassen sich Auschnittsvergrößerungen viel besser realisieren.
Ich verwende immer die höchste Auflösung (L, 2.048 x 1.536).
Kompression
Steigert man die Kompression sinkt zwar auch die Qualität des Bildes, da eine höhere Kompression mehr Artefakte (Fehler) im Bild erzeugt. Die Abstriche bei der höchsten Kompression sind allerdings nicht so drastisch wie bei einer Verkleinerung der Auflöung. Bei der höchsten Auflösung der IXUS-Serie läßt sich durch die Änderung der Kompression von "superfein" auf "normal" eine Verringerung der Dateigröße um bis zu 70% erreichen.
Ich wähle standardmäßig die normale Kompression. Die Bildgröße ist dann ca. 500kB-1000kB.
Links zu JPEG-Kompression
www.fuji.de
www.ti5.tu-harburg.de
www.mathematik.de
www.tutorial.artems.de
www.digit.de
i31www.ira.uka.de
Im normalen Betrieb wähle ich die Einstellung Automatik. Hier wird die ISO-Empfindlichkeit von 50-150 automatisch eingestellt. Bei Motiven, die eine höhere Empfindlichkeit verlangen, Räume, Dämmerung,... stelle ich die Empfindlichkeit auf 400. Die IXUS V³ beherscht die Verarbeitung auch ohne, bzw mit sehr geringem Farbrauschen. Bei Benutzung des Blitzlichtes und einer Motiventfernung >3-4m sollte die Empfindlichkeit auch auf 400 gestellt werden, um den weiter entfernten Raum heller darzustellen. Somit hat der Vordergrund nicht so viel Gewicht. Grundsätzlich ist immer die möglichst niedrigste ISO-Zahl zu wählen, um Farbrauschen zu verhindern.
Der Digitalzoom entspricht eigentlich nur einer Ausschnittsvergrößerung. Diese kann in den meisten Fällen auch nachträglich vollzogen werden. Reduziert man allerdings die Auflösung und benutzt den Digitalzoom, kann man so das Objekt größer abbilden und die Qualität ist etwas besser, als eine nachträgliche Ausschnittsvergrößerung. Für den alltäglichen Gebrauch habe ich den Digitalzoom ausgeschaltet.
Das AF-Hilfslicht hilft der Kamera Strukturen zu erkennen, wenn das Umgebungslicht nicht ausreicht. Sind die zu fotografierende Objekte weiter entfernt, verbraucht es nur Strom. In manchen Situationen möchte man unerkannt fotografieren, hierzu sollte man das AF-Hilfslicht ausstellen, um Personen oder auch Tiere nicht zu irritieren. Der Blitz sollte dann natürlich auch ausgeschaltet sein. Eventuell Stativ oder feste Unterlage benutzen.
Ist die Langzeitbelichtung aktiviert, so lassen sich auch Aufnahmen im Dunklen erreichen. Hierzu ist es allerdings unbedingt erforderlich ein Stativ zu benutzen. Unter Umständen empfiehlt sich die Benutzung des Selbstauslösers um Verwackelungen durch Drücken des Auslösers zu vermeiden.
Bei Belichtungszeiten bis 1/30s kann man versuchen ohne Stativ zu arbeiten. Hierfür sollte man stabil stehen, Füße schulterbreit auseinander oder gegen eine Wand oder ähnliches gelehnt sein. Die Arme sind angewinkelt. Objekt anvisieren, ruhig atmen. Dann zu 2/3 einatmen und Auslöser betätigen. Aufnahme kontrollieren, eventuell mehrere Bilder knipsen.
Grundsätzlich sehen Räume mit Langzeitbelichtung natürlicher aus, als mit Hilfe eines Blitzes belichtete.
Personen sollten gebeten werden still zu halten. Eine Dynamik ensteht bei gewollter Bewegung, siehe folgendes Beispiel.
Automatik
Es lassen sich nur einige Grundeinstellungen verändern.
Manueller Modus
Als Kameramodus empfehle ich den Manuellen Modus, da sich nur so einige speziellen Einstellung bedienen lassen, wie z.B. die Langzeitbelichtung.
Panoramaassistent
(von links nach rechts, bzw. von rechts nach links)
Bei dem Panoramaassistenten ist zu beachten, dass die Belichtung des ersten Fotos auch für die restlichen Bilder gilt. Bei starken Helligkeitsunterschieden ist die Belichtung eines gleichmäßig ausgeleuchteten zu speichern.
Um eine gute Verküpfbarkeit zu gewährleisten, sollte die Kamera auf einem Stativ montiert sein und der Drehpunkt im Knotenpunkt der Kamera sein.
180°-Aufnahme mit Stativ und PhotoStitch-Software:
Blitzlicht ausstellen
Das Blitzlicht sollte aus folgenden Gründen standardmäßig aus sein.
Die Batterien oder Akkus halten länger! In der Automatik-Betriebsart wird nach dem Einschalten zunächst der Kondensator des eingebauten Blitzgerätes aufgeladen. Das kostet genau soviel Energie, wie verbraucht wird, wenn Sie den Blitz einmal mit voller Kraft (also bei stockdunkler Nacht) auslösen. Wird die Kamera später ausgeschaltet, ohne dass überhaupt geblitzt wurde, entlädt sich der Kondensator langsam und die Energie verpufft ungenutzt.
Ihre Kamera ist schneller betriebsbereit! Viele Benutzer von Digitalkameras beklagen, dass nach dem Einschalten der Kamera und der Betriebsbereitschaft zuviel Zeit vergeht. Diese Zeit benötigt die Kamera für einen Selbsttest und je nach Modell zum Laden des Betriebssystems der Kamera (ganz ähnlich wie bei einem PC). Ist als Blitzmodus "Automatik" vorgewählt, kommt noch die Zeit zum Aufladen des Blitz-Kondensators hinzu, was je nach Modell und Ladezustand der Batterien weitere zwei bis fünf Sekunden Wartezeit bedeutet.
Der Einsatz von Blitzlicht hat, sofern sich das Motiv überhaupt in Blitzreichweite befindet, gravierende Auswirkungen auf das Bildergebnis und die sind oft gar nicht erwünscht. Der interne Blitz reicht gerademal 3-4m weit, so dass weiter entfernte Objekte sowieso untergehen. D.h. das Foto muss eventuell nochmal ohne Blitz geschossen werden. Dann lieber erst ohne, Ergebnis kontrollieren, bei Bedarf mit Blitz erneut knipsen.
Also: Blitz aus und nur bei Bedarf zuschalten!
Langzeitsynchronisation und Blitzlicht
Wer die Blitzautomatik seiner Digitalkamera benutzt, wird zwar ein korrekt belichtetes Hauptmotiv erhalten, doch dieses steht besonders bei Dämmerung und spärlich ausgeleuchteten Innenräumen losgelöst vor schwarzem Hintergrund. Um das Gleichgewicht zwischen vorhandenem Licht und Blitzlicht zu schaffen, besitzen die meisten Kameras eine Langzeit-Blitzautomatik. Symbolisiert wird diese Funktion durch das Piktogramm einer Person unterm Sternenhimmel.
Durch eine längere Belichtungszeit kann man also den Anteil an Hintergrundlicht erhöhen. So wird ein Teil des vorhandenen Lichtes aufgenommen und mit der Blitzaufnahme kombiniert. Je länger die Verschlusszeit, desto heller erscheint der Hintergrund. Das wird insbesondere bei Innenaufnahmen mit Kunstlicht deutlich: Bei kurzen Synchronzeiten überwiegt das weißblaue Blitzlicht und das Bild erhält eine neutrale bis leicht kühle Farbwiedergabe. Bleibt der Verschluss länger geöffnet, erhöht sich der Anteil an Kunstlicht und die Farbwiedergabe tendiert zu einer rot-orangen (Glühlampen) bis grünlichen (Leuchtstofflampen) Färbung.
Bei Verwendung längerer Verschlusszeiten (>1/60s) sollte man die Kamera sehr ruhig halten bzw. auf einem Stativ montieren, um ungewollte Verwacklungen zu vermeiden. Diese können aber durchaus auch gezielt eingesetzt werden, um dem Bild eine gewisse Dynamik zu verleihen: während der Hintergrund durch die lange Belichtungszeit verwischt, friert der Blitz das Hauptmotiv ein, letzteres bleibt scharf.
Anti-Rote-Augen Einstellung
Tipp:
Drückt man die Auslösetaste halb durch, so wirkt das AF-Hilfslicht wie ein kleine Taschenlampe.
Als Tasche verwende ich eine an die IXUS-Serie angepasste Tasche von Tatonka (rechts). Das Material ist Cordura, somit sehr widerstandsfähig. Die Tasche kann hoch oder quer am Gürtel getragen werden. Die Schlaufe hängt seitlich aus der Öffnung.
Als zweite Tasche, wo auch sämtliches Zubehör hineinpasst, habe ich eine Nylontasche von EMS, die drei Außentaschen besitzt, in der 2.Akku, Kleinststativ, Speicherkarten, Übertragungskabel untergebracht werden können. Im Hauptfache hat das Akkuladegerät und die IXUS V³ samt Tatonka-Tasche platz.
Für Langzeitbelichtungen und Selbstauslöserbilder ist ein Stativ unerlässlich. Sehr praktisch ist das Cullmann Stativ Piccolo. Es hat drei verstellbare Teleskopbeine und einen schwenkbaren Kopf.

Die Makroeinstellung der IXUS V³ ist von Haus aus recht schwach bemessen, d.h. die Mindestentfernung zum Objekt kann minimal ca. 10cm betragen (Weitwinkel).
Um Makroaufnahmen zu realisieren habe ich bei Ebay eine Makrolinse ersteigert.
Daten:



